Im Möbel- und Outdoor-Handel gelten andere Gesetze als im klassischen Maschinenbau: Lückenlose STEP- oder native SolidWorks-Dateien gibt es hier so gut wie nie.
Ein Großteil der Kollektionen entsteht im handwerklichen Musterbau, wird über Direktimporte aus Übersee bezogen oder liegt schlicht als handgezeichnete Entwurfsreihe vor. Gleichzeitig sitzt der Branche der Kalender im Nacken: Wenn im April die Gartenmöbel-Saison anläuft, müssen Printkataloge, Onlineshops und Händlerunterlagen schon im Spätherbst des Vorjahres fertig bestückt sein.
Reale Fotoshootings scheitern zu diesem Zeitpunkt regelmäßig. Das mitteleuropäische Wetter spielt im November nicht mit, Serienmuster stehen oft erst Wochen später in der Halle, und Transporte für Foto-Crews in südliche Gefilde sprengen schnell das Marketingbudget.
Dass keine CAD-Daten existieren, ist in der modernen 3D-Produktion längst keine Hürde mehr. Mit einem durchdachten Hybrid-Workflow aus Referenzfotos, Maßblättern, KI-gestütztem Modelling und gezieltem 3D-Compositing bauen wir digitale Zwillinge Deiner Kollektionen auf – maßhaltig, werkstoffgetreu und zu planbaren Kosten.
Dass im Möbelbereich selten CAD-Daten vorliegen, hat pragmatische Gründe:
Ein fehlender Datensatz stoppt das Projekt also keineswegs. Wir bauen die Geometrie von Beginn an gezielt für die optische Darstellung auf – optimiert für Lichtbrechungen, weiche Kanten und realistische Materialeffekte.
Früher bedeutete „Visualisierung ohne CAD“, dass 3D-Artists jeden Rohrradius, jede Schweißnaht und jedes Kissen stundenlang von Hand im 3D-Programm aufbauen mussten. Das trieb die Initialkosten nach oben.
Heute setzen wir auf einen hybriden Prozess:
[Bilder & Aufmaße vom Kunden] ➔ [KI-gestützte 3D-Ersterstellung] ➔ [Maßhaltiger Feinschliff & Polstersimulation]
Ein Gartenmöbel verkauft sich über seine Wirkung im Raum. Niemand kauft eine Lounge-Gruppe, die isoliert vor weißem Hintergrund steht. Doch fotorealistische Garten- und Terrassenumgebungen mit Bäumen, Pools, Architektur und passendem Sonnenlicht von Grund auf komplett in 3D zu bauen, war bisher unverhältnismäßig teuer.
Hier nutzen wir ein iteratives Verfahren, das erstklassige Bildqualität mit niedrigen Kosten verbindet:
[1. Einfaches Blender-Blockout] ➔ [2. KI-generiertes Set drumherum] ➔ [3. Clean-up & exaktes 3D-Einrendern]
Das Ergebnis ist ein sauberes, fotorealistisches Milieubild, das Dein reales Produkt absolut unverfälscht zeigt, ohne dass eine teure 3D-Umgebung wochenlang von Hand gebaut werden musste.
Damit wir Deine Gartenmöbel zügig und ohne Rückfragen umsetzen können, reichen wenige grundlegende Unterlagen:
Ein einfaches Datenblatt, eine Handskizze oder die Einkaufsmaße genügen:
30 × 15 mm)Professionelle Kamera-Ausrüstung ist unnötig. Nimm das Muster einfach mit etwas Abstand auf, um Weitwinkel-Verzerrungen zu vermeiden:
Outdoor-Materialien verzeihen keine Nachlässigkeiten bei der Texturierung. Ein Standard-Material-Setup führt schnell dazu, dass Metalle wie billiges Plastik und Stoffe wie feste Pappe wirken. Worauf es technisch ankommt:
Gerade bei sperrigen Outdoor-Möbeln ist der logistische Aufwand für reale Fotoshootings ein massiver Kostentreiber:
| Criterion | Traditionelles Locationshooting | Hybrid-CGI (supaCGI) |
|---|---|---|
| Logistik & Muster | Speditionstransport von Prototypen in sonnige Regionen | Fotos und Maße genügen; kein physischer Transport nötig |
| Wetter- & Terminrisiko | Hoch (Regen, Wind, verspätete Musterlieferung) | Null Risiko; Licht und Wetter werden digital gesteuert |
| Initial costs | Fotograf, Assistenten, Miete, Styling, Reisespesen | Niedrige Einstiegskosten durch KI-gestützte Vorstufen |
| Farb- & Materialvarianten | Jede Variante muss vor Ort aufgebaut und fotografiert werden | Beliebig viele Kombinationen per Klick im Shading tauschbar |
| Reusability | Für den nächsten Katalog muss neu geshootet werden | Bestehende 3D-Modelle und Kulissen bleiben dauerhaft nutzbar |
Ja. Solange die Hauptabmessungen vorliegen und die Fotos Front-, Seiten- und Detailansichten unverzerrt abbilden, genügt die Bildqualität moderner Smartphones vollkommen, um das Möbelstück millimetergenau aufzubauen.
Weil reine Bild-KIs nicht konstruieren können. Sie verzerren Maße, erfinden Details hinzu und treffen Markenfarben nicht verlässlich. In unserem Workflow liefert die KI nur den schnellen Geometrie-Entwurf und die Set-Umgebung. Das Möbelstück selbst wird von 3D-Artists maßhaltig ausgearbeitet und mit realen Schatten in das Set gerendert.
Ja. Sobald das 3D-Modell fertiggestellt ist, optimieren wir die Geometrie bei Bedarf für den Einsatz im Webbrowser. Über standardisierte GLB- und USDZ-Dateien können Deine Kunden das Möbelstück dann ohne App direkt per Smartphone auf der eigenen Terrasse platzieren.
Ein einzelnes Modell realisieren wir oft innerhalb weniger Werktage. Für eine komplette Serie mit mehreren Milieu-Szenen und unterschiedlichen Farbvarianten liegt die typische Projektlaufzeit bei zwei bis drei Wochen.
Da das Modell sauber in editierbaren Ebenen aufgebaut ist, lassen sich Änderungen – etwa eine modifizierte Gestellhöhe oder eine stärkere Polsterung – direkt im 3D-Modell anpassen, ohne dass die gesamte Szene neu gebaut werden muss.
Lass Deine Kollektion nicht durch fehlende Konstruktionsdaten oder unkalkulierbare Shooting-Kosten ausbremsen. Schicke uns einfach Deine Maße und ein paar Fotos über unser [Kontaktformular](https://supacgi.com/kontakt/) oder ruf uns direkt in Osnabrück an. Wir werfen einen Blick auf Dein Material und zeigen Dir, wie Deine Möbel fotorealistisch in Szene gesetzt werden können.
