Produktrendering Kosten: ab 50 € pro Motiv

Ein Produktrendering kostet bei supaCGI ab 50 Euro netto pro Motiv. Das gilt für einen freigestellten Packshot aus vorhandenen CAD-Daten. Ein Rendering mit gestalteter Umgebung beginnt bei 100 Euro netto pro Motiv, eine Interior- oder Architekturvisualisierung bei 300 Euro netto. Ein Standardprojekt ist nach zwei Werktagen fertig, drei Korrekturschleifen sind im Preis enthalten, und einen Mindestauftragswert gibt es nicht.

Damit liegen die Produktrendering Kosten deutlich unter dem, was sonst aufgerufen wird: Im deutschen Markt kostet ein einzelnes 3D-Standbild üblicherweise 200 bis 1.500 Euro. Warum derselbe Packshot bei uns ab 50 Euro möglich ist und ab wann diese Rechnung nicht mehr aufgeht, verrät dieser Beitrag – ebenso, welche Faktoren den Preis tatsächlich beeinflussen.

Produktrendering Kosten: die Preise im Überblick

Alle Angaben netto zuzüglich Mehrwertsteuer, jeweils als Einstiegspreis:

  • Packshot oder einfaches Produkt-Rendering: ab 50 € pro Motiv – freigestellt, neutraler Hintergrund, aus vorhandenen CAD-Daten
  • Produkt-Rendering mit gestalteter Umgebung: ab 100 € pro Motiv – Szene, Licht, Kontext, Reflexionen
  • Interior- und Architekturvisualisierung: ab 300 € pro Motiv
  • webAR-Umsetzung: ab 250 €
  • CAD-Datenaufbereitung, falls erforderlich: 95 € pro Stunde
  • Produktanimation, ca. 30 Sekunden: ab 3.000 €
  • Technische Animation mit Explosions- oder Schnittdarstellung: ab 4.500 €

Der Sprung von 50 auf 100 Euro wirkt klein, beschreibt aber zwei verschiedene Arbeiten. Ein Packshot zeigt das Produkt, sonst nichts. Sobald eine Umgebung dazukommt, entstehen Entscheidungen: Wie fällt das Licht, worauf steht das Produkt, was spiegelt sich in der Oberfläche. Das ist Gestaltung, nicht mehr nur Abbildung.

Warum ein Rendering ab 50 Euro möglich ist

Der Grund ist unspektakulär: Die teuerste Position in einem Rendering-Projekt ist nicht das Rendern, sondern die Vorbereitung. Ist ein Produkt einmal als sauberes 3D-Modell aufgebaut und mit Materialien versehen, kostet die zweite Perspektive einen Bruchteil der ersten. Die dritte kostet fast nichts mehr.

Deshalb ist der Motivpreis nur dann aussagekräftig, wenn man die Menge kennt. Ein einzelnes Produkt, für das erst ein Modell aufgebaut werden muss, liegt über dem Einstiegspreis. Zwanzig Varianten desselben Gehäuses in unterschiedlichen Farben liegen darunter. Wer bei einem Studio anfragt und nur einen Stückpreis genannt bekommt, ohne dass jemand nach Stückzahl und Datenlage fragt, sollte skeptisch werden.

Der zweite Grund ist Auslastung. Bei rund 500 Projekten pro Jahr sind Abläufe eingespielt, die ein Studio mit zwanzig Projekten jedes Mal neu erfinden muss. Das ist kein Qualitätsunterschied, sondern ein Mengeneffekt.

Was den Preis tatsächlich nach oben treibt

Nicht die Bildqualität. Ein fotorealistisches Rendering kostet heute nicht mehr als ein mittelmäßiges – die Rechenzeit ist nicht der Engpass. Teuer machen ein Projekt vier andere Dinge.

Der Zustand der CAD-Daten

Eine gewachsene Baugruppe mit mehreren tausend Normteilen, von denen keines je sichtbar sein wird, muss erst reduziert werden. Wo diese Aufbereitung nötig ist, rechnen wir sie mit 95 Euro pro Stunde ab. Eine sauber strukturierte STEP-Datei spart diesen Posten vollständig.

Fehlende Materialinformationen

Aus der Geometrie geht nicht hervor, ob ein Bauteil pulverbeschichtet, eloxiert, gebürstet oder lackiert ist. Fehlen diese Angaben, wird geraten – und Raten führt zu Korrekturschleifen.

Die Zahl der Varianten

Farben, Ausführungen, Zubehörkombinationen. Hier liegt gleichzeitig der größte Hebel nach unten, weil jede weitere Variante aus demselben Modell entsteht.

Unklare Einsatzzwecke

Ein Bild für ein Datenblatt braucht andere Auflösung, anderen Anschnitt und anderen Hintergrund als ein Messemotiv. Wer das erst nach dem ersten Rendering klärt, produziert zweimal.

Rendering oder Fotoshooting: Wann rechnet sich was

Die ehrliche Antwort: Bei einem einzigen, einfachen Produkt, das bereits existiert und das du nur einmal abbilden möchtest, ist ein Fotoshooting selten teurer. Sobald eine dieser Bedingungen wegfällt, kippt die Rechnung.

Rendering ist im Vorteil, wenn das Produkt noch nicht gebaut ist, wenn es viele Varianten gibt, wenn Perspektiven später ergänzt werden sollen, wenn das Produkt zu groß oder zu schwer für ein Studio ist, oder wenn dieselbe Darstellung in Web, Print, Messe und Vertrieb gebraucht wird.

Der Punkt, der in dieser Rechnung meist vergessen wird: Ein Fotoshooting ist ein einmaliger Aufwand mit einmaligem Ergebnis. Ein 3D-Modell bedeutet Nachhaltigkeit. Wenn in zwei Jahren eine neue Farbvariante hinzukommt, ist das einfach nur ein weiteres Rendering, keine neues und kostenintensives Fotoshooting.

Was im Preis enthalten ist

Drei Korrekturschleifen sind bei supaCGI im Festpreis enthalten. Abgestimmt wird an definierten Punkten, damit Änderungen früh identifiziert werden können.

Ein Standardprojekt ist nach zwei Arbeitstagen fertig. Einen Mindestauftragswert gibt es nicht. Als Datengrundlage genügt in aller Regel eine STEP-Datei.

Zum Kundenkreis zählen unter anderem Bosch, Hella, KRONE Landmaschinen, KTR, Vaillant, febi bilstein, Solarlux, VEKA, Ledlenser, Ardex, Brillux, Tefal, Hansgrohe, Emsa, Oase, Pelikan, Sharp, TUI und be quiet!

So erhältst du einen belastbaren Preis

  1. Motive zählen – Definieren, wie viele Produkte in wie vielen Perspektiven und Varianten dargestellt werden sollen. Diese Anzahl bestimmt den Preis stärker als alles anderen Einflussfaktoren.
  2. Datenlage prüfen – Es sollte geklärt sein, ob CAD-Daten im STEP-Format vorliegen und wie sauber die Baugruppen strukturiert sind.
  3. Materialien benennen – Bennene Oberflächen, Lackierungen und Farbcodes. Referenzfotos des realen Produkts helfen zusätzlich.
  4. Einsatzzweck festlegen – Bestimmen vorab, wofür die Bilder verwendet werden: Shop, Katalog, Messe oder Datenblatt. Daraus ergeben sich Auflösung, Format und Bildaufbau.

Häufige Fragen zu den Kosten von Produktrenderings

Was kostet ein Produktrendering?

Bei supaCGI beginnt ein Produktrendering bei 50 Euro netto pro Motiv für einen freigestellten Packshot aus vorhandenen CAD-Daten. Mit gestalteter Umgebung beginnt es bei 100 Euro netto pro Motiv. Im deutschen Markt liegen Preise für ein einzelnes 3D-Standbild laut Branchenangaben üblicherweise zwischen 200 und 1.500 Euro.

Wie lange dauert ein Produktrendering?

Ein Standardprojekt ist bei supaCGI nach zwei Werktagen fertig. Bei vielen Varianten oder aufwendiger CAD-Aufbereitung verlängert sich die Zeit entsprechend.

Gibt es einen Mindestauftragswert?

Nein. supaCGI arbeitet ohne Mindestauftragswert. Auch ein einzelnes Motiv ist herzlich willkommen 🙂

Wie viele Korrekturschleifen sind enthalten?

Drei Korrekturschleifen sind im Festpreis enthalten.

Welche Daten werden für ein Produktrendering benötigt?

In der Regel genügt eine STEP-Datei. Hilfreich sind zusätzlich Angaben zu Materialien, Lackierung und Farbcodes sowie Referenzfotos des realen Produkts.

Was kostet die Aufbereitung von CAD-Daten?

Ist eine Aufbereitung nötig, etwa bei sehr großen oder unstrukturierten Baugruppen, berechnet supaCGI 95 Euro netto pro Stunde. Bei sauber strukturierten STEP-Dateien entfällt dieser Posten.

Ist Rendering günstiger als ein Fotoshooting?

Bei einem einzelnen, bereits existierenden Produkt ist ein Fotoshooting selten teurer. Sobald mehrere Varianten, spätere Ergänzungen, sehr große Produkte oder noch nicht gebaute Prototypen im Spiel sind, ist ein Rendering deutlich wirtschaftlicher.

Was kostet eine zusätzliche Perspektive desselben Produkts?

Deutlich weniger als das erste Motiv. Der Hauptaufwand liegt im Aufbau des 3D-Modells und der Materialien. Ist dieser einmal erledigt, sind weitere Perspektiven und Farbvarianten vergleichsweise günstig.

Conclusion

Ein Produktrendering kostet bei supaCGI ab 50 Euro netto pro Motiv, ab 100 Euro mit gestalteter Umgebung, und ist in der Regel nach zwei Werktagen fertig. Entscheidend für den tatsächlichen Preis sind aber nicht diese Einstiegswerte, sondern die Anzahl der Motive und der Zustand der CAD-Daten.

Wenn bekannt ist, wie viele Produkte in wie vielen Varianten benötigt werden, und eine STEP-Datei vorliegt, lässt sich ein verbindlicher Festpreis in kurzer Zeit nennen.

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