Wer einen Packshot erstellen lassen will, zahlt bei supaCGI ab 50 Euro netto pro Motiv. Grundlage sind vorhandenen CAD-Daten, meist genügt eine STEP-Datei. Ein Standardprojekt ist nach zwei Werktagen fertig, drei Korrekturschleifen sind enthalten, und einen Mindestauftragswert gibt es nicht.
Ein Packshot ist die freigestellte Abbildung eines Produkts vor neutralem Hintergrund – das Standardformat für Onlineshops, Marktplätze, Kataloge und Datenblätter. Klassisch entsteht er im Fotostudio. Aus CAD-Daten entsteht er am Rechner, und genau das verändert die Produktion erheblich.
Was ein Packshot aus CAD-Daten kostet
Alle Angaben netto zuzüglich Mehrwertsteuer:
- Packshot, freigestellt, neutraler Hintergrund: ab 50 € pro Motiv
- Produkt-Rendering mit gestalteter Umgebung: ab 100 € pro Motiv
- webAR-Umsetzung desselben Produkts: ab 250 €
- CAD-Datenaufbereitung, falls erforderlich: 95 € pro Stunde
Zur Einordnung: Für ein Still werden im deutschen Markt üblicherweise 200 bis 1.500 Euro aufgerufen. Ein klassisches Studioshooting wird in der Regel nicht pro Bild kalkuliert, sondern pro Tag – wozu Transport, Aufbau, Versicherung und Rücksendung der Muster kommen.
Der wichtigste Punkt beim Packshot ist aber nicht der Einzelpreis, sondern die Degression: Ist ein Produkt einmal als 3D-Modell aufgebaut, kostet die zweite Perspektive einen Bruchteil der ersten, und die fünfte Farbvariante kostet fast nichts mehr. Bei einem Fotoshooting ist jede Variante ein neuer Aufbau.
Wann sich CGI gegenüber dem Fotostudio lohnt
Ehrlich gesagt nicht immer. Bei einem einzelnen, kleinen, bereits produzierten Artikel, von dem Sie genau ein Bild brauchen, ist ein Fotoshooting selten teurer.
Der Wechsel lohnt sich in fünf Fällen, und meistens trifft mehr als einer davon zu:
- Das Produkt existiert noch nicht. Aus CAD-Daten entstehen Bilder, lange bevor das erste Serienteil vom Band läuft – rechtzeitig für Vorankündigung, Katalogschluss und Vertriebsunterlagen.
- Es gibt viele Varianten. Farben, Ausführungen, Zubehör. Jede Variante ein eigener Studioaufbau, oder jede Variante ein Klick.
- Das Produkt ist groß, schwer oder empfindlich. Eine Maschine ins Fotostudio zu fahren ist ein logistisches Projekt. Ihre STEP-Datei zu verschicken nicht.
- Sie brauchen absolute Konsistenz. Über hunderte Artikel identischer Blickwinkel, identisches Licht, identischer Freisteller – im Studio eine Herausforderung, am Rechner trivial.
- Es kommen später Motive dazu. Mit 3D eine Kleinigkeit, im Fotostudio muss neu aufgebaut werden.
Der letzte Punkt wird am häufigsten unterschätzt. Wenn in zwei Jahren eine neue Farbe hinzukommt, ist das ein weiteres Rendering – oder ein neuer Studiotag inklusive aller Nebenkosten.
Anforderungen von Shops und Marktplätzen
Packshots landen selten nur auf der eigenen Website. Amazon, Otto, Idealo und die Portale der Fachhändler haben eigene Vorgaben zu Hintergrund, Perspektive, Mindestauflösung und Anteil der Bildfläche, den das Produkt einnehmen muss.
Aus einem 3D-Modell lassen sich diese Varianten in einem Durchgang ausgeben: derselbe Blickwinkel, verschiedene Beschnitte, verschiedene Auflösungen, mit oder ohne Schatten. Aus einer Fotoserie bedeutet dasselbe Nachbearbeitung pro Bild.
Verrate uns vorab, auf welchen Kanälen die Bilder ausgespielt werden. Gute geplant, kosten die Formatvarianten fast nichts.
Welche Daten gebraucht werden
In der Regel genügt eine STEP-Datei. Das Format exportiert praktisch jedes CAD-System.
Hilfreich sind Angaben zu Oberflächen und Farbcodes – aus der Geometrie geht nicht hervor, ob ein Bauteil matt lackiert, eloxiert oder hochglänzend ist. Referenzfotos des realen Produkts helfen bei Details wie Aufdrucken, Etiketten und Materialübergängen.
Liegen keine CAD-Daten vor, lässt sich ein Modell aus technischen Zeichnungen und Fotos aufbauen. Das kostet mehr Zeit, ist aber kein KO-Kriterium. Bei sehr großen oder unstrukturierten Baugruppen fällt eine Aufbereitung an, die mit 95 Euro netto pro Stunde abgerechnet wird.
supaCGI produziert rund 500 Projekte pro Jahr. Zum Kundenkreis zählen unter anderem Bosch, Hella, KRONE Landmaschinen, KTR, Vaillant, febi bilstein, Solarlux, VEKA, Ledlenser, Ardex, Brillux, Tefal, Hansgrohe, Emsa, Oase, Pelikan, Sharp, TUI und be quiet!
So läuft die Erstellung ab
- Motive und Perspektiven festlegen – Du definierst, welche Produkte in welchen Ansichten und Farbvarianten gebraucht werden.
- CAD-Daten übergeben – Eine STEP-Datei genügt in den meisten Fällen. Angaben zu Farbcodes und Oberflächen sowie Referenzfotos beschleunigen die Umsetzung.
- Testmotiv abstimmen – Du erhältst ein erstes Motiv zur Freigabe. Erst wenn Blickwinkel, Licht und Material stimmen, geht die Serie in Produktion.
- Serie und Auslieferung – Die restlichen Motive entstehen im gleichen Setup. Ausgeliefert wird in allen benötigten Auflösungen und Beschnitten, drei Korrekturschleifen sind enthalten.
Häufige Fragen zum Packshot erstellen lassen
Was kostet es, einen Packshot erstellen zu lassen?
Bei supaCGI beginnt ein Packshot bei 50 Euro netto pro Motiv, sofern CAD-Daten vorliegen. Ein Rendering mit gestalteter Umgebung beginnt bei 100 Euro netto. Im deutschen Markt werden für ein einzelnes 3D-Standbild üblicherweise 200 bis 1.500 Euro aufgerufen.
Wie lange dauert die Erstellung eines Packshots?
Ein Standardprojekt ist bei supaCGI nach zwei Werktagen fertig. Bei größeren Serien oder aufwendiger CAD-Aufbereitung verlängert sich die Zeit entsprechend.
Was kosten weitere Perspektiven oder Farbvarianten?
Deutlich weniger als das erste Motiv. Der Hauptaufwand steckt im Aufbau des 3D-Modells und der Materialien. Ist dieser erledigt, sind zusätzliche Ansichten und Farben vergleichsweise günstig.
Gibt es einen Mindestauftragswert?
Nein. supaCGI arbeitet ohne Mindestauftragswert. Auch ein einzelnes Motiv ist ein zulässiger Auftrag.
Welche Daten werden für einen Packshot benötigt?
In der Regel genügt eine STEP-Datei. Hilfreich sind zusätzlich Farbcodes, Angaben zu Oberflächen und Referenzfotos des realen Produkts.
Geht es auch ohne CAD-Daten?
Ja. Liegen keine CAD-Daten vor, lässt sich das Modell aus technischen Zeichnungen und Fotos aufbauen. Das erhöht den Aufwand, schließt das Projekt aber nicht aus.
Ist ein gerenderter Packshot von einem Foto zu unterscheiden?
Bei sauberer Umsetzung nicht. Entscheidend sind korrekte Materialien, plausibles Licht und realistische Details wie Kantenverrundungen und Fertigungsspuren. Genau daran erkennt man den Unterschied zwischen einem guten und einem mittelmäßigen Rendering.
Erfüllen die Bilder die Vorgaben von Amazon und anderen Marktplätzen?
Ja. Aus dem 3D-Modell lassen sich Hintergrund, Freisteller, Beschnitt und Auflösung in einem Durchgang an die jeweiligen Portalvorgaben anpassen. Nenn uns die Zeilkanäle, dann entstehen die Formatvarianten ohne Mehraufwand.
Fazit
Ein Packshot aus CAD-Daten kostet bei supaCGI ab 50 Euro netto pro Motiv und ist in der Regel nach zwei Werktagen fertig. Der eigentliche wirtschaftliche Vorteil liegt aber nicht im Einzelpreis, sondern darin, dass jede weitere Perspektive und jede Farbvariante aus demselben Modell entsteht.
Wenn du über eine STEP-Datei verfügst und weisst, welche Ansichten benötigt werden, lässt sich der Festpreis in kurzer Zeit nennen.
