Produktvisualisierung Medizintechnik beginnt bei supaCGI ab 50 Euro netto pro Rendering, eine technische Animation mit Schnitt- oder Explosionsdarstellung ab 4.500 Euro netto. Grundlage ist eine STEP-Datei, ein Rendering ist nach zwei Werktagen fertig, eine Animation ab einer Woche.
Die Medizintechnik ist der Bereich, in dem Fotografie am schnellsten an Grenzen stößt. Ein Gerät im Einsatz zu zeigen bedeutet: Klinikzugang, Patienteneinwilligung, Hygienevorschriften. Und das Entscheidende – die technische Funktionsweise – ist ohnehin nicht fotografierbar.
Warum Fotografie hier besonders schwierig ist
Die vier wesentlichen Hürden:
- Zugang. Ein OP oder eine Intensivstation ist kein Fotostudio. Termine, Hygiene, Betriebsablauf und die Frage, wer haftet, machen jeden Dreh zu einem Projekt.
- Persönlichkeitsrechte. Sobald Patienten im Bild sind, braucht es Einwilligungen – und die schränken die spätere Verwendung oft dauerhaft ein.
- Sichtbarkeit. Ein Katheter, ein Implantat, ein Endoskop entfalten ihre Funktion dort, wo keine Kamera hinkommt.
- Zeitpunkt. Die Vermarktung beginnt vor der Zulassung. Zu diesem Zeitpunkt existiert oft nur ein Funktionsmuster, das nicht vorzeigbar ist.
Aus CAD-Daten entstehen dieselben oder bessere Darstellungen ohne Klinikfreigabe, ohne Patienten und soagr ohne fertigen Prototypen..
Was aus den Konstruktionsdaten entsteht
Gerätedarstellungen für Katalog und Zulassungsunterlagen
Freigestellt oder in neutraler Umgebung, aus definierten Perspektiven. Ab 50 Euro netto pro Motiv, mit gestalteter Umgebung ab 100 Euro netto.
Schnittdarstellungen
Das Gehäuse wird transparent, Baugruppen werden sichtbar. Für erklärungsbedürftige Geräte ist das die Darstellung, die den technischen Unterschied zum Wettbewerb belegt.
Funktions- und Anwendungsanimationen
Wie ein Instrument geführt wird, wie ein Implantat sitzt, wie ein Wirkmechanismus abläuft. Ab 4.500 Euro netto für technische Animationen mit bewegten Baugruppen.
Explosionsdarstellungen
Für Aufbereitungsanleitungen, Serviceunterlagen und Ersatzteilkataloge. In der Medizintechnik besonders relevant, weil Reinigung und Sterilisation korrekte Demontagereihenfolgen voraussetzen.
Web AR
Auf Kongressen stellen sich Interessenten das Gerät maßstabsgetreu in den Raum, ohne App. Ab 250 Euro netto – und die Standfläche auf Medizinkongressen ist teuer genug, dass sich das schnell rechnet.
Achtung, Regulierung
Ein Punkt, der die Medizintechnik von anderen Branchen unterscheidet: das Bewerben von Medizinprodukten ist in der EU reguliert. Darstellungen dürfen keine Wirkungen suggerieren, die nicht belegt und von der Zweckbestimmung gedeckt sind.
Für die Visualisierung heißt das praktisch:
- Anwendungsszenen sollten die tatsächliche Zweckbestimmung abbilden, nicht eine erweiterte Lesart
- Idealisierte Darstellungen von Behandlungsergebnissen sind heikel
- Schnittdarstellungen sollten anatomisch plausibel bleiben, auch wenn sie vereinfachen
supaCGI erstellt die Darstellungen, prüft aber keine regulatorische Zulässigkeit – das gehört ins Legal-Department des Kunden. Sinnvoll ist, diese früh einzubinden: Eine Freigabe vor der Produktion ist deutlich günstiger als eine Korrekturschleife danach.
Diese Seite dient ausschließlich der Information und ersetzt keine rechtliche oder regulatorische Beratung.
Welche Daten gebraucht werden
In der Regel eine STEP-Datei mit erhaltener Baugruppenstruktur. Für Animationen müssen bewegliche Baugruppen getrennt vorliegen.
Hilfreich sind Materialangaben – in der Medizintechnik oft entscheidend, weil Edelstahl, Titan, medizinisches Silikon und Polycarbonat sich im Rendering deutlich unterscheiden und Fachpublikum das erkennt. Dazu Fotos eines Musters oder Prototyps, falls vorhanden.
Ist eine CAD-Aufbereitung nötig, berechnet supaCGI 95 Euro netto pro Stunde. Liegen keine CAD-Daten vor, lässt sich das Modell aus Zeichnungen und Fotos aufbauen.
Zur Vertraulichkeit: Für eine Visualisierung wird nur die sichtbare Geometrie benötigt. Innenliegende Baugruppen, die nicht dargestellt werden sollen, können vor dem Export ausgeblendet werden.
supaCGI produziert rund 500 Projekte pro Jahr. Zum Kundenkreis zählen unter anderem Bosch, Hella, KRONE Landmaschinen, KTR, Vaillant, febi bilstein, Solarlux, VEKA, Ledlenser, Ardex, Brillux, Tefal, Hansgrohe, Emsa, Oase, Pelikan, Sharp, TUI und be quiet!
Der Röntgenblick: was Schnittdarstellungen im Vertrieb bewirken
Medizintechnische Geräte konkurrieren selten über das Gehäuse. Sie konkurrieren über das, was im Inneren passiert – Antriebe, Sensorik, Filterstufen, Materialqualität. Genau das sieht ein Einkäufer nie.
Eine Schnittdarstellung löst das auf. Das Gehäuse wird transparent oder aufgeschnitten, Baugruppen werden benannt, der Wirkweg wird sichtbar. In Vergleichssituationen ist das oft der Unterschied zwischen „kostet mehr“ und „kostet mehr, weil“.
Praktisch gibt es zwei Varianten. Die technische Schnittdarstellung zeigt reale Bauteile in korrekter Anordnung – für Fachpublikum, Servicetechniker und Zulassungsunterlagen. Die didaktische Darstellung vereinfacht bewusst und hebt einen Wirkmechanismus hervor – für Anwender, Einkauf und Kongresspublikum.
Beide entstehen aus demselben Modell. Die Entscheidung, welche Sie brauchen, hängt nicht vom Budget ab, sondern von der Zielgruppe.
Kongresse und Fachmessen: ein Fall für Web AR
Standfläche auf medizinischen Fachkongressen gehört zu den teuersten im Messewesen. Gleichzeitig lassen sich große Geräte oft nicht ausstellen – wegen Gewicht, Zulassung oder schlicht weil das Vorführgerät im Klinikeinsatz ist.
Web AR löst beides. Der Besucher scannt einen Code, das Gerät erscheint maßstabsgetreu vor ihm, er kann die Betrachtungsperspektive frei wählen und beurteilt Stellfläche, Bedienhöhe und Anschlusssituation. Ohne App, direkt aus dem Browser. Ab 250 Euro netto.
Zusätzlich lässt sich dieselbe Anwendung im Außendienst nutzen – auf dem Tablet beim Klinikbesuch, ohne dass ein Vorführgerät transportiert werden muss.
Ablauf eines Medizintechnik-Projekts
- Zweck und Zielgruppe klären – Fachpublikum, Einkauf im Krankenhaus, Anwender oder Zulassungsunterlagen. Daraus ergeben sich Detailtiefe und Bildsprache.
- Legl-Department früh einbinden – Anwendungsszenen und Aussagen vor der Produktion prüfen. Eine Freigabe vorab ist günstiger als eine Korrektur danach.
- CAD-Daten übergeben – STEP mit erhaltener Struktur, bewegliche Baugruppen getrennt, sensible Bereiche vorher ausgeblendet.
- Materialien benennen – Edelstahl, Titan, Silikon, Polycarbonat – Fachpublikum erkennt Unterschiede. Musterfotos helfen.
- Testmotiv freigeben – Ein erstes Motiv zur Abstimmung von Perspektive, Licht und Material, bevor die Serie entsteht. Drei Korrekturschleifen sind enthalten.
Häufige Fragen zur Produktvisualisierung in der Medizintechnik
Was kostet Produktvisualisierung in der Medizintechnik?
Bei supaCGI beginnt ein Rendering bei 50 Euro netto pro Motiv, mit gestalteter Umgebung bei 100 Euro netto. Eine technische Animation mit Schnitt- oder Explosionsdarstellung beginnt bei 4.500 Euro netto, eine einfachere Produktanimation von 30 Sekunden bei 3.000 Euro netto.
Warum lohnt sich CGI in der Medizintechnik besonders?
Weil Fotografie hier vier Hürden gleichzeitig hat: Zugang zu Klinikumgebungen, Persönlichkeitsrechte von Patienten, nicht fotografierbare Wirkorte im Körperinneren und der Umstand, dass dre Vermarktungsprozess oft vor der Zulassung beginnt.
Welche Daten werden benötigt?
In der Regel eine STEP-Datei mit erhaltener Baugruppenstruktur. Für Animationen müssen bewegliche Baugruppen getrennt vorliegen. Hilfreich sind Materialangaben und Fotos eines Musters.
Wie lange dauert die Produktion?
Ein Standard-Rendering ist bei supaCGI nach zwei Werktagen fertig. Eine Animation von rund 30 Sekunden beginnt bei einer Woche.
Können Geräte vor der Zulassung visualisiert werden?
Ja, das ist einer der Hauptgründe für CGI in dieser Branche. Aus Konstruktionsdaten entstehen Darstellungen, lange bevor ein serienreifes Gerät existiert – rechtzeitig für Kongresse, Vorabinformation und Vertriebsvorbereitung.
Gibt es regulatorische Einschränkungen bei der Darstellung?
Ja. Das Bewerben von Medizinprodukten ist in der EU reguliert, Darstellungen dürfen keine Wirkungen suggerieren, die nicht von der Zweckbestimmung gedeckt sind. supaCGI erstellt die Visualisierungen, die regulatorische Prüfung gehört ins Legal-Department des Kunden.
Wie sicher sind unsere Konstruktionsdaten?
Für eine Visualisierung wird nur die sichtbare Geometrie benötigt. Innenliegende Baugruppen, die nicht dargestellt werden sollen, können vor dem Export ausgeblendet werden, ohne dass die Darstellung leidet. Alle Daten werden bei supCGI auf eigenen, speziell gesicherten Servern gespeichert und gerendert.
Eignen sich Explosionsdarstellungen für Aufbereitungsanleitungen?
Ja, und in der Medizintechnik ist das ein besonders relevanter Anwendungsfall. Reinigung und Sterilisation setzen korrekte Demontagereihenfolgen voraus, und eine Explosionsgrafik zeigt sie eindeutiger als jede textliche Bbeschreibung.
Fazit
In der Medizintechnik ist CGI selten die günstigere Alternative zur Fotografie, sondern oft die einzige. Klinikzugang, Persönlichkeitsrechte und nicht sichtbare Wirkorte machen die Kamera zum falschen Werkzeug.
Bei supaCGI beginnt das bei 50 Euro netto pro Rendering und zwei Werktagen Lieferzeit. Wenn eine STEP-Datei vorliegt und die Zweckbestimmung geklärt ist, kann es losgehen.
