Eine technische 3D Animation zeigt, was keine Kamera zeigen kann: das Innenleben einer Maschine in Bewegung. Bei supaCGI beginnt eine solche Animation mit Explosions- oder Schnittdarstellung bei 4.500 Euro netto, eine einfachere Produktanimation von 30 Sekunden bei 3.000 Euro netto. Die Produktion einer 30-Sekunden-Animation dauert ab einer Woche, drei Korrekturschleifen sind enthalten. Als Datengrundlage genügt eine STEP-Datei.
Damit sind die drei Fragen beantwortet, die im ersten Telefonat ohnehin kommen. Der Rest dieses Beitrags erklärt, wofür sich der Aufwand lohnt, wo die Grenzen liegen und woran du ein Studio erkennst, das technische Produkte wirklich versteht.
Was ist eine technische 3D-Animation?
Eine technische 3D-Animation ist eine computergenerierte Darstellung von Maschinen, Anlagen, Geräten oder Prozessen in Bewegung. Der Unterschied zu einem Werbespot liegt nicht in der Bildqualität, sondern in der Verpflichtung: was gezeigt wird, muss stimmen. Bewegungsabläufe, Einbaulagen, Montagereihenfolgen und Materialflüsse werden von Konstrukteuren und Servicetechnikern gegengeprüft. Ein Werbefilm darf vereinfachen und weglassen. Eine technische Animation darf das nicht, weil sie sonst – worst case - in falschen Handlungssträngen mündet.
Typische Darstellungsformen sind die Explosionsansicht, die eine Baugruppe auseinanderzieht und die Reihenfolge der Einzelteile sichtbar macht, die Schnittdarstellung, die Gehäuse transparent werden lässt, und die Funktionsanimation, die einen Ablauf über die Zeit zeigt – etwa wie ein Werkstück eine Anlage durchläuft.
Die Grundlage ist fast immer vorhandene Konstruktionsgeometrie. Genau das macht den Ansatz für den Maschinenbau attraktiv: Die Daten existieren bereits, sie werden nur für einen weiteren Einsatzzweck genutzt.
Was kostet eine technische 3D-Animation?
Die Preise bei supaCGI beginnen bei folgenden Werten, jeweils netto zuzüglich Mehrwertsteuer:
- Technische Animation mit Explosions- oder Schnittdarstellung: ab 4.500 €
- Produktanimation, rund 30 Sekunden: ab 3.000 €
- Packshot oder einfaches Produkt-Rendering: ab 50 € pro Motiv
- Produkt-Rendering mit gestalteter Umgebung: ab 100 € pro Motiv
- Interior- und Architekturvisualisierung: ab 300 € pro Motiv
- Web-AR-Umsetzung: ab 250 €
- CAD-Datenaufbereitung, falls erforderlich: 95 € pro Stunde
Zur Einordnung: Im deutschen Markt werden für 3D-Animationen üblicherweise 40 bis 150 Euro pro Animationssekunde aufgerufen. Für eine Produktion von 30 bis 60 Sekunden nennen Anbieter Spannen von 3.000 bis 10.000 Euro, für ein einzelnes 3D-Standbild 200 bis 1.500 Euro. Diese Werte stammen aus öffentlich einsehbaren Preisangaben deutscher Studios und Filmproduktionen und dienen als Orientierung, nicht als Angebot.
Einen Mindestauftragswert gibt es bei supaCGI nicht. Das ist im Maschinenbau relevanter, als es klingt: Häufig beginnt eine Zusammenarbeit mit einem einzelnen Rendering für ein Datenblatt und wächst erst später zur Animation. Wer dafür ein Mindestvolumen verlangt, verhindert genau diesen Einstieg.
Was den Preis nach oben treibt, ist selten die Bildqualität. Es sind die Anzahl der beweglichen Baugruppen, die Länge der dargestellten Abläufe, die Zahl der Varianten und der Zustand der CAD-Daten. Eine saubere STEP-Datei einer gut strukturierten Baugruppe ist deutlich schneller verarbeitet als ein gewachsenes Modell mit tausenden Normteilen, von denen keines je sichtbar sein wird.
Wie lange dauert die Produktion?
supaCGI produziert eine Animation von rund 30 Sekunden ab einer Woche. Ein einzelnes Rendering steht in der Regel nach zwei Werktagen. Drei Korrekturschleifen sind im Festpreis enthalten.
Branchenüblich sind für eine Produktanimation sechs bis acht Wochen, verteilt auf Briefing, Konzept, Modellierung, Animation und Compositing. Dass es schneller geht, liegt weniger an der Rechenleistung als an der Ablaufstruktur: Wenn CAD-Daten sauber übergeben werden und die Abstimmung an definierten Milestones stattfindet, entfällt der größte Teil der Abstimm- und Korrekturzeit. Der Engpass in Rendering-Projekten ist fast nie die Produktion, sondern die Abstimmungsschleife.
Das hat eine praktische Konsequenz: eine Messe in sechs Wochen ist kein Ausschlusskriterium mehr. Ein Produktlaunch, dessen Termin sich verschiebt, auch nicht.
Welche Daten werden gebraucht?
In den meisten Fällen genügt eine STEP-Datei der Maschine oder Baugruppe. Das ist das Format, das praktisch jedes CAD-System exportiert und das sich verlustfrei zwischen Systemen austauschen lässt.
Hilfreich sind darüber hinaus Angaben zu Materialien und Lackierung, denn aus der Geometrie allein geht nicht hervor, ob ein Bauteil pulverbeschichtet, eloxiert oder blank ist. Fotos der realen Maschine helfen, Details wie Aufkleber, Kabelführungen und Verschleißspuren richtig einzuordnen.
Liegen keine CAD-Daten vor – etwa bei älteren Maschinen oder zugekauften Komponenten –, lässt sich das Modell aus technischen Zeichnungen und Fotos aufbauen. Das kostet mehr Zeit, ist aber kein KO-Kriterium.
Ein Hinweis zur Vertraulichkeit, weil die Frage regelmäßig kommt: Konstruktionsdaten sind sensibel. Für die Animation wird ohnehin nur die sichtbare Außengeometrie gebraucht, Innenleben nur dort, wo es gezeigt werden soll. Was nicht im Bild ist, muss auch nicht übergeben werden.
Wo technische Animationen tatsächlich eingesetzt werden
Vertrieb und Angebotsphase
Erklärungsbedürftige Maschinen scheitern im Vertrieb selten am Preis, sondern daran, dass der Entscheider nicht versteht, was er kauft. Eine Animation, die den Materialfluss durch die Anlage zeigt, ersetzt eine halbe Stunde Erklärung – und funktioniert auch ohne zusätzliche Moderation.
Messe
Auf der Messe steht die Maschine oft nicht, weil sie zu groß, zu schwer oder verkauft ist. Ein Bildschirm mit einer Funktionsanimation hält Besucher länger am Stand als ein einfaches Rendering.
Schulung und Montage
Montagereihenfolgen, Wartungsintervalle, Werkzeugwechsel: Was in der Anleitung drei Seiten braucht, zeigt eine Animation in vierzig Sekunden. Fehlerquoten sinken vor allem dort, wo Personal wechselt oder mehrsprachig arbeitet – ein animierter Ablauf braucht keine Übersetzung.
Technische Dokumentation
Explosionsdarstellungen aus dem 3D-Modell lassen sich als Standbild in Ersatzteilkataloge übernehmen. Aus einer Animation fallen so nebenbei Grafiken ab, die sonst separat beauftragt würden.
Der Fall, in dem sich CGI fast immer rechnet: Sondermaschinen
Nehmen wir eine Sandstrahlmaschine, die als Einzelanfertigung für einen Kunden gebaut wurde. Ein Filmdreh scheidet praktisch aus: Die Maschine steht beim Kunden in der Produktion, ein zweites Exemplar gibt es nicht, und selbst wenn man drehen dürften, sähe man von außen nur ein geschlossenes Gehäuse. Das Interessante – Düsenführung, Strahlbild, Abscheidung des Strahlmittels – passiert innen.
Genau hier liegt der Punkt, an dem eine technische 3D-Animation nicht die teurere Alternative zum Film ist, sondern die einzige. Aus der vorhandenen STEP-Datei entsteht eine Darstellung, die das Gehäuse transparent werden lässt, den Prozess in Zeitlupe zeigt und die Baugruppen benennt. Die Maschine muss dafür nicht stillstehen, nicht transportiert und nicht geöffnet werden.
Das gilt für den gesamten Sondermaschinen- und Anlagenbau: Vorrichtungsbau, Fördertechnik, Prüfstände, Reinigungsanlagen. Überall dort, wo die Stückzahl eins ist und der Nutzen verborgen im Inneren liegt.
Wie ein Projekt bei supaCGI abläuft
- Ziel und Botschaft festlegen – Wir klären, was die Animation zeigen soll: eine Funktion, einen Montageablauf, einen Materialfluss oder das Zusammenspiel mehrerer Baugruppen.
- CAD-Daten prüfen und aufbereiten – Wir nehmen STEP-Dateien entgegen, reduzieren die Geometrie auf das sichtbare Wesentliche und ordnen die Baugruppen für die Animation.
- Storyboard und Kamerafahrten abstimmen – Als Vorschau zeigen wir, welche Perspektiven, Schnitte und Explosionsschritte geplant sind, bevor die aufwendige Produktion beginnt.
- Animation, Material und Licht produzieren – Bewegungsabläufe, Oberflächen und Beleuchtung entstehen. Danach folgt die erste Fassung zur Abstimmung.
- Korrekturschleifen und Auslieferung – Drei Korrekturschleifen sind im Festpreis enthalten. Die Auslieferung erfolgt in den Formaten und Auflösungen, die für Web, Messe und Vertrieb benötigt werden.
Der wichtigste Schritt ist der dritte. Wer das Storyboard überspringt, um schneller Bilder zu sehen, zahlt das später in Korrekturschleifen zurück – dann nämlich, wenn Änderungen teuer geworden sind.
Woran man ein geeignetes Studio erkennen
Technische Animation ist ein anderes Handwerk als Werbefilm. Drei Fragen trennen erfahrungsgemäß die Anbieter:
Kann das Studio mit deinen Rohdaten umgehen? Ein Studio, das eine aufbereitete Datei erwartet, verlagert Arbeit zu dir zurück. Die Fähigkeit, eine gewachsene STEP-Baugruppe mit tausenden Normteilen zu bändigen, ist eine eigene Disziplin.
Denkt es in Assets oder in einem Video? Aus einem sauber aufgebauten Modell entstehen später Standbilder, Explosionsgrafiken, weitere Varianten und Web-AR-Anwendungen. Wer nur das eine Video liefert, verschenkt den größeren Teil des Werts.
Werden Zahlen genannt? Ein Anbieter, der Preise und Zeiträume erst nach dem dritten Gespräch nennt, kalkuliert entweder nicht sauber oder rechnet damit, dass du dich bis dahin gebunden fühlst.
supaCGI arbeitet als CGI-Studio in Osnabrück mit rund 500 Projekten pro Jahr für den deutschsprachigen Mittelstand und Industriekunden. Zum Kundenkreis zählen unter anderem Bosch, Hella, KRONE Landmaschinen, KTR, Vaillant, febi bilstein, Solarlux, VEKA, Ledlenser, Ardex, Brillux, Tefal, Hansgrohe, Emsa, Oase, Pelikan, Sharp, TUI und be quiet!
Häufige Fragen zur technischen 3D-Animation
Was kostet eine technische 3D-Animation?
Bei supaCGI beginnt eine technische 3D-Animation mit Explosions- oder Schnittdarstellung bei 4.500 Euro netto. Eine einfachere Produktanimation von 30 Sekunden beginnt bei 3.000 Euro netto. Im deutschen Markt liegen vergleichbare Produktionen laut Branchenangaben meist zwischen 3.000 und 10.000 Euro für 30 bis 60 Sekunden.
Wie lange dauert die Produktion einer technischen 3D-Animation?
Eine Animation von rund 30 Sekunden produziert supaCGI ab einer Woche. Aufwendige technische Animationen mit mehreren Baugruppen und Schnittdarstellungen brauchen entsprechend länger. Branchenüblich sind sechs bis acht Wochen.
Welche Daten werden für eine technische 3D-Animation benötigt?
In der Regel genügt eine STEP-Datei der Maschine oder Baugruppe. Hilfreich sind zusätzlich Angaben zu Materialien und Lackierung sowie Fotos des realen Produkts. Liegen keine CAD-Daten vor, lässt sich das Modell aus Zeichnungen und Fotos aufbauen.
Wie viele Korrekturschleifen sind enthalten?
Drei Korrekturschleifen sind bei supaCGI im Festpreis enthalten. Abgestimmt wird an definierten Milestones, damit Änderungen rechtzeitig kommuniziert werden können.
Gibt es einen Mindestauftragswert?
Nein. supaCGI arbeitet ohne Mindestauftragswert. Ein einzelnes Produkt-Rendering ist ab 50 Euro netto pro Motiv möglich, ein Rendering mit gestalteter Umgebung ab 100 Euro netto.
Was unterscheidet eine technische 3D-Animation von einem Werbespot?
Eine technische 3D-Animation ist der Funktion verpflichtet, nicht der Inszenierung. Bewegungsabläufe, Einbaulagen und Reihenfolgen müssen der Realität entsprechen, weil Konstrukteure und Servicetechniker sie gegenprüfen. Ein Werbespot darf vereinfachen, eine technische Animation nicht.
Eignet sich eine technische 3D-Animation auch für Sondermaschinen und Einzelanfertigungen?
Gerade dort ist sie besonders wirksam. Von einer Sondermaschine existiert oft kein zweites Exemplar, das sich filmen ließe, und der Transport zu einem Dreh ist unwirtschaftlich. Aus den vorhandenen Konstruktionsdaten entsteht eine Darstellung, die Funktion und Innenleben zeigt, ohne dass die Maschine stillsteht.
Für welche Kanäle lässt sich eine technische 3D-Animation nutzen?
Für Website und Produktseiten, Messebildschirme, Vertriebspräsentationen, Schulungs- und Montageunterlagen, technische Dokumentation, YouTube und LinkedIn. Aus derselben Datenbasis lassen sich zusätzlich Standbilder, Explosionsgrafiken und Web-AR-Anwendungen ableiten.
Fazit
Eine technische 3D-Animation lohnt sich immer dann, wenn das Entscheidende einer Maschine im Inneren passiert, wenn kein Exemplar zum Filmen bereitsteht oder wenn derselbe Ablauf in Vertrieb, Messe und Schulung erklärt werden muss. Bei supaCGI beginnt sie bei 4.500 Euro netto und ab einer Woche Produktionszeit, mit drei enthaltenen Korrekturschleifen und ohne Mindestauftragswert.
Sobald die STEP-Datei vorliegt und sich alle an der Produktion beteiligten klar sind, was gezeigt werden soll, ist das Projekt startklar.
